Die Strecke des 200ers ist gegenüber 2023 nur geringfügig verändert worden.
Die wichtigste Neuerung betrifft den Start- und Zielort. Dank der freundlichen Unterstützung des Radsport-Vereins RSV Stuttgart Vaihingen e.V. können wir das Vereinsheim des RSV als Start- und Zielort nutzen. Damit entfällt leider der gepflasterte Schlussanstieg durch den Wald, was nicht alle bedauern werden. Dafür schicken wir euch dieses Mal zu einer Kontrollstelle auf den Grünen Heiner.
Ausserdem fahren wir in entgegengesetzter Richtung am Schluss Solitude vorbei und über die Gerlinger Steige ab. In Asperg haben wir eine etwas verkehrsärmere Variante gewählt.
Unser „Kraichgau-Kringel“ führt uns in den Kraichgau und die Region nördlich von Stuttgart. Von Stuttgart-Vaihingen aus fahren wir über die Schattenkurve der ehemaligen Solitude-Rennstrecke, vorbei am Bärenschlössle und an Schloss Solitude, wo sich ein toller Blick über die Solitude-Allee ins Unterland auf die weitere Strecke bis Ludwigsburg auftut. Auch die Gerlinger Steige bietet einen tollen Weitblick bis zum Windrad auf dem Grünen Heiner, unserer ersten Kontrolle.

Es geht hoch zum „Grünen Heiner“ und weiter nach Asperg und Schloss Monrepos in Ludwigsburg. Über die Höhe bei Husarenhof fahren wir ab ins malerische Städtchen Besigheim an der Enzmündung.
Es folgt ein besonders schöner Abschnitt des Neckartal-Radwegs nah am Fluss mit seinen Schleifen und Steingärten. In einer der Neckarschleifen liegt das stillgelegte Kernkraftwerk Neckarwestheim, seit 2023 ohne den weithin sichtbaren Wasserdampf.
Am Neckar entlang geht es über Kirchheim und Lauffen in Richtung Heilbronn, wo wir ein großes Kohlekraftwerk passieren. Neckarauen und Industrie wechseln sich ab und erinnern uns daran, dass wir durch eine landschaftlich schöne und doch hoch industrialisierte Region fahren. (wer mag, kann versuchen mitzuzählen, wie oft wir im Lauf der gesamten Tour fast unauffällig Autobahnen queren). In Bad Wimpfen, dessen Spitztürme schon von weitem sichtbar sind, erreichen wir die zweite Kontrolle.

Ab hier geht es leicht ansteigend durch dünn besiedeltes Land mit hübschen Orten über Bad Rappenau, Babstadt und Adersbach zur langen Abfahrt nach Sinsheim-Steinsfurt. Bei der Fahrt über die Höhe öffnet sich schon ab und zu der Blick in die Ferne auf die weithin sichtbare Burg Steinsberg, unserer 4. Kontrolle und die mit 333 m.ü.N.N. höchste Erhebung des Kraichgaus.
Von der Kontrolle 3 in Sinsheim-Steinsfurt mit Verpflegungsmöglichkeiten im Edeka geht es hinauf zu unserer 4. Kontrolle auf der Burg Steinsberg.

Die Abfahrt von der Burg Steinsberg bringt uns über den Elsenztal-Radweg nach Eppingen. Hier geht es beim Mühlbacher See wieder bergauf bis sich vor Ochsenburg der Blick auf die weitere Route öffnet. Wellig geht es weiter durch den Stromberg zur Kontrolle 5 in Illingen.
Über eine Kuppe kommen wir nach Rosswag, queren die Enz, erklimmen die Rosswager Steige und fahren auf der Höhe entlang zur Abfahrt nach Enzweihingen. Konstant leicht ansteigend führt uns die Route über Flacht und Weissach nach Rutesheim. Über den so genannten „Eierpass“ kommen wir von Renningen nach Magstadt, von dort bald ins Waldgebiet rund um Vaihingen und zurück zum Startpunkt.
Die Strecke führt hauptsächlich über weniger stark befahrene Landstraßen mit längeren Abschnitten auf Flussradwegen. Alle Anstiege der Strecke sind weder besonders lang noch besonders steil. Die durchfahrenen Gäulandschaften sind aber recht wellig; so kommen am Ende trotz der flachen Abschnitte an Neckar und Elsenz doch ca. 2.000 Hm zusammen.
Kurz vor Schluss passieren wir im Wald beinahe die Bernhartshöhe, den höchsten Punkt des Stadtgebiets von Stuttgart und unseres Brevets. Daher sollte man sich ein paar Körner und etwas Zeitpolster für den Rückweg aufsparen.
Ein erster kleiner Teaser, wo die Reise hingehen wird:

